Konkrete Kunst • Konkrete Malerei

Konkrete Kunst • Konkrete Malerei

Die Konkrete Kunst ist eine Kunst die vom Leben spricht, dabei stellt sie den Bezug zum Leben her. Sie lässt Rückschlüsse auf das Leben zu und wird im Idealfall zum Gleichnis.

Diese Kunstrichtung ist ausgelegt auf das sinnliche Erleben. Diese Ebene der Wahrnehmung  öffnet dem Betrachter den Zugang zu den Werken. Sie setzt keine Kenntnisse voraus.

Farben, Formen und Linien in ihrer besonderen Bedeutung werden vom Künstler in Beziehung zueinander gesetzt  und stellen Bezüge  zur Gefühlsebene im Betrachter her. Die Konkrete Malerei ist in ihrer Eigenart selbstständig und ein Ausdruck des menschlichen Geistes ohne Abstraktion von Naturerscheinungen, oder Abbildung der jetzigen sichtbaren von Menschen geschaffenen Welt.

Sie beinhaltet Gesetzmäßigkeiten und verfügt über ureigene künstlerische Gestaltungsmittel wie

  • Farbe
  • Raum
  • Licht
  • Bewegung

Die universellen Gesetze, wie die harmonischen Gesetze und Masse liegen ihr zu Grunde. Handwerkliche Möglichkeiten wie Mischtechniken, Collagen, experimentelles Werken mit unterschiedlichen Mitteln, Fragmente, Raumbildung und das Wissen um das Phänomen der Farbe werden  in der Konkreten Malerei angewandt.

Das Unsichtbare wird sichtbar gemacht und erfährt Ausdruck mit den inneren Bildern des Betrachters.

Ursprung der Konkreten Kunst

geht zurück auf das Jahr 1910, wobei Künstlergruppen in den Niederlanden diese Bewegung schon eine längere Zeit vorbereitet hatten mit Piet Mondrian  Sie verfolgten einen starken spirituellen Ansatz.

Wegbereiter der Konkreten Kunst

 Henri Matisse sagte, dass man beim Betrachten eines Bildes völlig vergessen müsse, was es darstelle.

Kasimir Malewitsch, Theo von Diesburg, Wassiliy Kandinski, Walter Gropius, Max Bill u.v.m.

«Die Kunst als sich selbst als ureigene Idee ist Inhalt der Gegenstandslosen Kunst»

Der Künstler selbst tritt völlig in den Hintergrund.

 

 

 

 

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